Die Hinfahrt
Früh am Sonntagmorgen, dem 19. Juli, ging die dreizehnstündige Fahrt nach England los: fünf achte Klassen verteilt auf zwei Reisebusse freuten sich auf eine knappe Woche voll gemeinsamer Ausflüge und toller Erlebnisse. Am Anfang war es wegen der Müdigkeit der meisten noch ruhig, doch je näher wir dem Ziel kamen, desto besser wurde die Laune. Unsere Überfahrt mit der Fähre von Calais nach Dover war eine sehr windige Angelegenheit, aber nach einer guten Stunde sahen wir schon die gigantischen und beeindruckenden weißen Klippen von Dover. Als wir ankamen, waren wir sehr aufgeregt, wie wohl unsere Gastfamilien sind. Letztlich waren wir positiv überrascht, wie nett sie zu uns waren.
Dover und Margate (1. Tag für die 8b-c, 3. Tag für die 8a/e)
Wir wanderten an den Felsen entlang bis zum Leuchtturm von Dover. Dann konnten wir vespern, in Liegestühlen chillen und Drachen steigen lassen – Herr Tepe konnte seinen Kindheitstraum wiederaufleben lassen. Nach unserem Weg zurück fuhren wir mit dem Bus nach Margate, einem kleinen Ort an der Südostküste Kents, das seine besten Zeiten zwar bereits hinter sich hat, aber noch einige nette Läden und Cafés hat.
London (2. Tag für alle)
Am zweiten Tag unserer Reise stand der lang ersehnte Ausflug nach London auf dem Programm. Nach einer angenehmen Busfahrt erkundeten wir die britische Hauptstadt und starteten mit einer kurzen, aber spannenden Stadtführung: Nachdem wir am Green Park aus der Tube ausgestiegen waren, machten wir uns auf den Weg zum Buckingham Palace, eine der größten Sehenswürdigkeiten Londons. König Charles war zu der Zeit auch anwesend, was man an der Beflaggung des Palastes erkennen konnte. Er fuhr auch wenig später an der White Hall vorbei. Dort fand außerdem die Wachablösung der berittenen Leibgarde des Königs statt, ein interessantes Ereignis. Auf dem Weg zu Big Ben kamen wir an der Downing Street 10 vorbei und sahen zufällig die neuen Ministerinnen und Minister der neuen Regierung Großbritanniens, die an diesem Tag vereidigt wurden. Danach waren wir bereit für ein wenig Freizeit, die die meisten mit Shopping und Essen füllten. Das eigenständige Erkunden Londons, vor allem das Fahren mit der Tube, war sehr aufregend.
Brighton (3. Tag für die 8b-c, 1. Tag für die 8a/e)
In Brighton sahen wir als Erstes den riesigen Kieselstrand. Dann bekamen wir ein Quiz über die Sehenswürdigkeiten in Brighton: Man musste zu Orten gehen und dort Gruppenbilder machen, Einwohner interviewen und Wissensfragen zu der Stadt beantworten. Nachdem wir das Quiz fertig bearbeitet hatten, bekamen wir Freizeit. Viele gingen an den Strand oder erkundeten die Stadt. Brighton hat viele kleine Gassen (Lanes), die alle Arten von – oft sehr bunten – Geschäften haben. Einige fanden Brighton sogar schöner als London.
Canterbury (4. Tag für alle)
An unserem Abfahrttag besichtigten wir Canterbury, wo jede Klasse eine eigene Stadtführung auf Englisch erhielt, bei der uns die Besonderheiten der wichtigsten Stadt für die Anglikanische Kirche nähergebracht wurden. Die Zeit bis zur Abfahrt der Fähre verbrachten wir mit einem Stadtbummel, bei dem wir uns auch für die nun abschließende Nachtfahrt versorgten.
Wir sind auf dem Homestay zum Teil über uns hinausgewachsen, haben viele neue Erfahrungen gemacht und in die englische Kultur geschnuppert. Vor allem haben wir erfahren, wie wichtig es ist, im Team zu arbeiten und aufeinander Acht zu geben. Wir bedanken uns bei unseren Begleitlehrkräften (Frau Esmail, Frau Falkenberg, Frau Look, Frau Müller-Karpe, Frau Saur, Herr Böttner, Herr Merz, Herr Tepe), dass sie uns sicher nach England und zurück gebracht haben; und bei Herr Ticali für die Organisation dieser unvergesslichen Reise.
(Bericht von: Linus Ebinger, Berkant und Utku Kayikci, Kaiyu Wang, Ben Wirtz, 8d)