Am 6. Oktober fuhren wir mit der ganzen Stufe zehn nach Straßburg. Unser erster Stopp war das atemberaubende Straßburger Münster mit seinen vielen Figuren und filigranen Details. Ab dort trennten sich dann unsere Wege und jeder konnte die Stadt in seinem Tempo erkunden. Besonders beeindruckend fanden wir die Pâtisserien, aus denen wir ein paar Euro ärmer herausgekommen sind, die alten Häuser und die verwinkelten Gassen.
Straßburg Europaparlament
Nach der Besichtigung von Straßburg, fuhren wir mit dem Bus zum Europaparlament. Um in das Gebäude hineinzukommen, mussten wir zuerst den Sicherheitscheck passieren, welcher ähnlich wie am Flughafen abläuft. Zuerst durften wir uns den Vortrag eines Abgeordneten des Europaparlaments, Herrn Andreas Glück von der FDP, anhören. Dieser hat uns über seinen Werdegang sowie seine Aufgaben im Parlament erzählt. Zudem erklärte er uns, wie das Europäische Parlament arbeitet und wie sein Arbeitsalltag aussieht. Zum Abschluss durften wir noch Herrn Glück offengebliebene Fragen stellen, für deren Beantwortung er sich viel Zeit nahm.
Nach seinem Vortrag sind wir in den Plenarsaal gegangen und haben vom Besucherbereich aus der laufenden Debatte zugehört. Thematisch ging es darum, ob die Europäische Union sich mehr um die Verbesserung von Schulen kümmern sollte. Für uns war es besonders spannend, die verschiedenen Meinungen dazu zu hören, da uns dieses Thema direkt betrifft. Da alle Abgeordneten in ihrer gewünschten Sprache reden dürfen, gibt es zahlreiche Dolmetscher, die dafür sorgen, dass jeder alles versteht. So durften auch wir die Kopfhörer aufsetzen und uns die Übersetzungen anhören.
Insgesamt war der Tag für uns alle sehr interessant und lehrreich, da wir einen tollen Einblick in die Arbeit der EU bekommen haben. Daher möchten wir uns sehr bei Frau Breuning-Guyon, Frau Greß, Frau Menne, Frau Raithel, Herrn Vohl und Herrn von Pape bedanken, die uns diesen Ausflug ermöglicht haben.
Geschrieben von Charlotte, Lina, Linda, Luisa, Lara und Salome